CD "Cochise, Wie die Maus zum Adler wurde"

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Eine spirituelle Geschichte aus der Überlieferung der nordamerikanischen Indianer. Als ich die Geschichte zum erstenmal hörte, war ich den Tränen nahe. Ich hatte längst nicht alles verstanden, aber ich hatte begriffen. Ich sah mich als kleinen Mäuserich, der ein Rauschen hörte, in der Schule, im Elternhaus, auf der Arbeit, in der Kneipe nicht an diesem penetranten Rauschen vorbeikam, das hinter jeder Ecke, hinter jedem Gespräch lauerte und deutlich machte: das kann nicht alles sein – da ist mehr. (“There is more in the picture, than meets the eye,” Neil Young.) Der Blick hin zur Rente, über Farbfernseher, Mercedes, Einbauküche, Jahresurlaub auf Mallorca oder Gomera, glückliche Ehe….oder der Mäuseblick bis zur nächsten freßbaren Ähre wird durch dieses Rauschen in Frage gestellt. Der Weg, aus der für einen “Mäuserich” zugeschnittenen Welt ist schmerzhaft. Da ist mehr! Jeder hört es, einige wenige gestehen es sich ein, noch weniger handeln… Der Weg führt ihn zum Fluss des Lebens und anschließend in ein Außenseitertum am Rande der Mäusegesellschaft. Die anderen sollen es endlich begreifen. Da ist mehr,… Flugblätter werden verteilt, Reden gehalten, Demonstrationen organisiert, Häuser besetzt… Unsere hilflosen Formen und Formulierungen verdecken nicht den eigentlichen Sinn: da ist mehr, viel mehr! Der Staatsanwalt, Richter, Polizist sieht das anders. Da ist nicht mehr und es ist auch nicht erlaubt. Die frustrierte “Springende Maus” hat den ersten Schritt gewagt und ist zurechtgewiesen worden. Was soll sie tun? Der Frosch, der Hüter des Wassers, zeigt ihr die “Heiligen Berge”. “Die Vision der heiligen Berge ist etwas, das man nicht vergessen kann.” Sie bricht mit der Mäusegesellschaft, einer sicheren Mäuseexistenz, mit Mäusejob und Mäuseurlaub, mit Mäusefernsehen und Mäuserente inclusive einer netten Mäusebeerdigung und geht ins Nichts, auf die spirituelle Suche. Sie sucht die “Heiligen Berge”. (Sprecherin: Luise Sievers, Geige: Dorle Ferber, Bass: Walter Speckmann, Idee: Pit Budde, Gitarre: Pit Budde, Flöten: Klara Brandi, Oboe, Engl. Horn: Michael Hager, Cover: Dieter Wedekind)

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