Doppel-CD "Lucha Amada ll - love music. hate fascism"

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Mit "Lucha Amada ll - love music. hate fascism" erscheint der zweite Benefiz-Sampler des Musikkollektivs Lucha Amada auf Jump Up Records. Alle Erlöse aus dem Verkauf werden an antifaschistische Gruppen und Initiativen gespendet. Unter anderem geht ein Teil an NSU Watch NRW und an die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh. Wie schon der erste 2011 erschienene Sampler ist auch dieser wieder eine Doppel-CD und erscheint im besonders auffälligen Buchformat. Im Booklet beleuchtet der Journalist Bernard Schmid die aktuelle Lage in einem nach Rechts rückenden Europa. Das Cover wurde exklusiv gestaltet von Carlos Undergroove aka Dabunker. Musikalisch orientieren sich die beiden CDs am Reggae & Ska, schielen aber verspielt zum Cumbia, Raggamuffin, Rap, Chanson, Dub, Punk und sogar zum Dupstep. So international(istisch) die Ausrichtung des Samplers, ist auch die Musikauswahl. Vertreten sind hier Bands und Acts aus Lateinamerika und – wie zumeist bei Lucha Amada – dem vornehmlich südlicheren Europa, wobei hier mit Dubioza Kolektiv auch eine Band aus Bosnien-Herzegowina dabei ist. Weitere Acts sind Ana Tijoux aus Chile, Massilia Sound System aus Marseille, 99 Posse aus Neapel, Panteón Rococó aus Mexico-City oder Sergent Garcia. Thematisch passend gibt es – auch als Hommage an ihn und alle Opfer faschistischer Übergriffe – ein Lied des griechischen Rappers Killah P, der 2013 von einem Mitglied der neo-faschsitischen Partei „Goldenen Morgenröte“ ermordet wurde, sowie eine Ghetto 84-Version von „All you fascists bound to lose“, im Original von Woodie Guthrie. Carmel Zoum verweist mit dem Song „Oury Jalloh“ auf einen dunklen Teil bundesdeutscher Gegenwart (Oury Jalloh verbrannte 2005 in einer Dessauer Polizeizelle, soll sich angeblich – obwohl an den Händen gefesselt – selbst angezündet haben, nicht nur Gutachter aus England und Kanada bezweifeln diese offizielle Version). Raggabund widmen den Song „Refugee“ allen Geflüchteten und kritisieren darin den gesellschaftlichen sowie staatlichen Rassismus und ihre Institutionen (oder die Grenzschutzagentur Frontex). LaTwal liefern eine wunderschöne Neuinterpretation des antifaschistischen Partisanen-Liedes“Shtil di nakht“, und HK & Les Saltimbanks aus Lille sind mit ihrer antirassistischen Hymne „On lâche rien“ vertreten. Karne Murta rocken mit einer tollen Version von „Armagideon Time“, welches im Original von Willi Williams, bekannter jedoch in der Version von The Clash ist. Lengualerta aus Mexico-Stadt taucht mit seinem Aufruf „No border/alarma“ in den Drum´n´Bass ein, und die Zompa Family aus Perpignan gibt gleich zwei neue, bisher unveröffentlichte Songs zum Besten, unter anderem eine Hommage an den Anarchisten Buenaventura Durruti. Eine exklusive Version des Watcha Clan-Klassikers „Quinto regimento“, remixed von der Dub-Legende Zion Train, eine exklusive Coverversion des Negu Gorriak-Hits „Bi doberman beltz“ von Esne Beltza, ein neuer Song von Fermin Muguruza sowie ein neues Stück von Desechos aus Madrid runden die beiden abwechslungsreichen, nie langweilig werdenden CDs ab. 38 Songs in über 140 Minuten gegen den wachsenden Rassismus in Europa. Love Music. Hate fascism!

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